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Januar 2018: Bounce lettering lässt die Buchstaben tanzen

Bounce lettering? Eine lustige neue Schreibvariation, bei dem die Buchstaben die Basislinie verlassen und spielerisch über und unter der Reihe umher“bouncen“. Zudem bekommen die Buchstaben einen „Bauch“, der an Schlaufen und Rundungen der Buchstaben angedickt wird und dem ganzen einen skurrilen und tollpatschigen Duktus verleiht. Schreibt sich am besten mit Fasermalern mit Pinselspitzen, wie es […]

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Dezember 2017: Die „Pinterestisierung“ greift um sich

Seit einiger Zeit stelle ich eine „Pinterestisierung“ bei meinen Suchergebnissen fest. Das liegt sicherlich an der Art meiner Suchen, weil ich mir über Bilderinput neue Ideen für meine monatlichen kalligrafischen Themenschnipsel suche, aber das Netzwerk ist eben inzwischen für viele eine sehr praktische Hilfe zur themenspezifischen Sammlung. Man stelle sich das Ganze als Pinwand für […]

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November 2017: Bastarda-Schriften

Die Bastarda ist eigentlich nicht eine einzige, sondern Varianten spätmittelalterlicher gotischer Schriften, die im Gegensatz zu den „kalligrafischen“ Buchstaben der Textura wesentlich schneller und flüssiger geschrieben wurden. Grundsätzlich nennt man solche Mischformen Bastard- oder heute auch Hybridschriften.Die spätmittelalterliche Variante zeichnet sich durch Schlingenbildung an den Oberlängen von b, d, k, l und h aus, und […]

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Oktober 2017: Schrille Ornamentik in der Buchkunst

Beim Durchstöbern meiner digitalen Bilderflut fallen mir Details aus alten Handschriften auf, deren Phantasie ich bewundere, und bei denen man sich unwillkürlich fragt, unter welchen halluzinogenen Einflüssen so manches wohl zustande gekommen ist. Manche Darstellungen sind frivol, manche fast heidnisch, respektlos, lustig, ironisch, für manche wäre der Schreiber vermutlich ein Jahrhundert später auf dem Scheiterhaufen […]

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August 2017: Die karolingische Minuskel

Nach den Wirren der Völkerwanderung war es armselig bestellt um Bildung und Wissen in Europa. Einzig in den Klöstern hatten sich Bücher und Handschriften erhalten, die einen Hauch des blühenden wissenschaftlichen Lebens der Antike gerettet hatten und von eifrigen Mönchen vervielfältigt wurden. Die Schriften, die sie nutzten waren römische Unziale und Kapitalis, und aus diesen […]

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Juli 2017: Schreib mal mit Kaffee!

Eigentlich war mir bloß der Expresso im Glas hart geworden, und natürlich schüttet man einfach heißes Wasser drauf und trinkt ihn trotzdem. Da die Brühe aber fast ölig war und von einem Wirkungsgrad, dass mir schon der Gedanke ans Trinken Herzrhytmusstörungen machte, habe ich mal den Federhalter rein gesteckt. Schreibt sich wie gute Tusche! Ein […]

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Juni 2017: Current-, Sütterlin- und Offenbacher Schrift im Vergleich

Wer die Liebesbriefe seiner Großeltern findet, muss sich meistens mit der Kurrentschrift (linke Schrift) auseinandersetzen. In der Regel wird diese Schrift aber als Sütterlinschrift (mittlere Schrift) angesprochen. Sie war die Schulschrift von 1915 bis 1941. Erfunden hat sie Ludwig Sütterlin im Auftrag des preußischen Kultusministeriums. Die Kurrentschrift mit ihren eleganten spitzen Formen erfordert schon eine […]

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Januar 2017: Die geplanten Mittelaltermärkte des tapferen Schreiberleins

Es werden wohl nur wenige Märkte, auf denen ich in diesem Jahr mit meinem Scriptorium stehen werde. Die Prioritäten liegen 2017 etwas anders gelagert. In jedem Fall wird aber das Mystica Hamelon und das Anno 1280 auf der kurzen Liste sein. Beim MPS könnte Bückeburg (Juli), Telgte (August) und Hamburg (September) infrage kommen, ich harre […]

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Dezember 2016: Fundstücke im Netz

Ein „ewiger Link“ in meiner Browserleiste ist das Buch“Gold- und Silbertinten“ von Vera Trost, hier der Google-Books-Link. Sowieso eine lohnende Quelle für die verrücktesten alten Schinken. Hier zum Beispiel zur Currentschrift, oder dieses mit Übungsschwüngen. Einfach mal nach besonderen Stichworten suchen, oder einschlägigen Autoren.Und erwähnte ich schon youtube…. 😉 Schaut wie Hans Maierhofer die Uncialis […]

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November 2016: Der Drachen-Federhalter ist fertig!

Endlich geht er an den Start, der erste Drachen-Federhalter ist fertig! Spätestens seit es Game of Thrones gibt, kann man Drachen verkaufen wie geschnitten Brot, aber irgendwie kommt niemand mit einem „Drachenschreiber“auf den Markt. Also: selber machen! Das Modell kommt aus der Specksteinschnitzerei von Steffi Felling aus der Traumstein-Werkstatt. Bei ihr hatte ich die Drachenköpfe […]

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