März 2017: Beispiele der Schönschreibkunst

Viele SchreiberInnen stellen ihre Werke auch online vor. Nicht alle sind es wert, Beachtung zu finden, aber wie ich aus eigener Erfahrung weiß, fühlt man sich bereits nach einigen Monaten der Ausübung groß und stark, und die kalligrafischen Produkte im Vergleich zu den Anfängen derartig gereift, dass man sie präsentieren möchte. Schaut man sich das Ganze ein paar Jahre später wieder an, rauft man sich in der Regel die Haare, wie man sich freiwillig damit blamieren konnte.

Schreibt euch ein Datum an die Arbeiten, ganz besonders am Anfang! Es ist für einen selbst hochinteressant zu sehen, wie sich das Schriftbild vervollkommnet, die Abstände regelmässiger werden, die Kurven gleicher. Der eigene Anspruch an die Werke steigt, und man wird nicht mehr jede Arbeit als gelungen ansehen, sondern nur noch einzelnen Stücken besondere Eleganz zugestehen.

Hier sind einige Kalligraphie-Galerien von Künstlern, die ich selbst immer wieder gern besuche, um mit Goethe zu schwelgen: Seh ich die Werke der Meister an, so seh ich das, was sie getan; betracht ich meine Siebensachen, seh ich, was ich hätt sollen machen… Aber damit kein Frust aufkommt; der Meister hat auch gesagt „Erfolg hat drei Buchstaben: TUN!“ Das regelmässige Schreiben macht die Übung, das muss auch gar nicht viel Zeit beanspruchen.

Andreas Schenk in Basel, Meister der Spitzfeder www.kalligraphie.com
Katharina Pieper mit Galerie und Arbeitsmappe
Werner Winkler sehr vielseitig in der Schriftenauswahl www.kalligrafien.de

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.