Dezember 2017: Die „Pinterestisierung“ greift um sich

Seit einiger Zeit stelle ich eine „Pinterestisierung“ bei meinen Suchergebnissen fest. Das liegt sicherlich an der Art meiner Suchen, weil ich mir über Bilderinput neue Ideen für meine monatlichen kalligrafischen Themenschnipsel suche, aber das Netzwerk ist eben inzwischen für viele eine sehr praktische Hilfe zur themenspezifischen Sammlung. Man stelle sich das Ganze als Pinwand für seine Interessen vor => „pin“ und „interest“. Da der Datenschutz beim Anbieter mal wieder zu wünschen übrig lässt, kann man sich mit anonymen Daten anmelden und es vielleicht nur auf dem PC nutzen. Das Portal bündelt jedenfalls die Sammelleidenschaft anderer Nutzer zu bestimmten Themen, und das führt zu tollen Entdeckungen, auch Videos werden verlinkt.

Eine weitere App zum Bilder sammeln und verbreiten ist Instagram. Die fordert allerdings mit derartiger Vehemenz eine gültige Handynummer und will Zugriff auf sämtliche Daten, Telefonbuch, Fotos, am liebsten noch sexuelle Vorlieben, dass ich sie sofort wieder in den Orkus getreten habe. Sollen sich die Kiddies nackig machen, ich verweigere solchen Datenkraken Zutritt zu meinem Leben.

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