Februar 2016: Schriften erkennen und Probleme beim Handschreiben

Handschreiben fördert die FeinmotorikEine häufiger vorkommende Anfrage ist „Welche Schrift ist das?“, begleitet von einem Bild mit ein paar Buchstaben, aus denen ich einen Schriftnamen raten soll. Tättowierer kennen das Problem sicher gut, die kriegen wahrscheinlich auch öfter Fotos von zwei Initialen, die irgendwo am Strand abgelichtet wurden, und den Auftrag „Genau die Schrift, aber A&F statt W&O“ oder ähnlich. Bei Typografie.info gibt es eine wunderbare Seite mit den 10 besten Tricks, eine Schrift zu erkennen.

Eine interessante Intitiative ist die „Aktion Handschreiben 2020„. Ziel: Die Forschungen zum Handschreiben sollen verbessert und die Erkenntnisse in der Lehrerbildung besser verankert werden. Bis 2020 soll ein flächendeckendes Programm zur Förderung des Handschreibens in Kitas und Schulen entwickelt werden.
Immer mehr Kinder haben durch mangelnde Feinmotorik Probleme, eine flüssige Handschrift zu erlernen. Ich stelle es selbst oft auf meinen Mittelaltermärkten fest, bei denen ich den Kurzen das alte Handwerk zeige. Sie verkrampfen die Schreibhand, dass schon das Zusehen weh tut, oder haben sich schon im 2. Schuljahr eine derart verkehrte Haltung angewöhnt, dass es nur zu Problemen führen kann. Dabei WOLLEN sie so gern schreiben, ich finde es deprimierend, das sie schon entmutigt werden, bevor sie das Alphabet richtig kennen, weil es durch Fehlhaltungen zu anstrengend ist.

Dazu kommen noch die LinkshänderInnen, die es besonders schwer haben, aber heute keinen Umgewöhnungskurs mehr absolvieren müssen. Ihnen sei dieses Schreibbeispiel empfohlen.

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