Die Zeit ist wie der Wind… Kalligraphiespruch aus 2003

In meinen Kursen emfehle ich den TeilnehmerInnen immer die Datierung ihrer Werke. Es ist für einen selbst nämlich sehr interessant zu sehen, wie die eigene Schrift sich mit zunehmender Übung und Erfahrung im Schreiben verändert, gleichmäßiger und souveräner wird.
Dies gilt vor allem für die vorgegebene Strenge gebrochener Schriften, die keine Schludrigkeit verzeihen. Alle meine Versuche in Textur oder Fraktur aus dieser Zeit erscheinen mir heute derart kläglich, dass ich sie nicht noch einmal veröffentlichen mag. Eine Ausnahme fand ich in diesem Spruch, der 2003 schon einmal auf der Homepage stand (und letzte Woche in einer Version aus 2004). Heutzutrage würde das wohl neudeutsch „Lettering“ genannt: den Buchstaben zeichnen.
Der gleichmässige Strich lässt den Faserschreiber mit runder Spitze erkennen, die Ausfüllung der Buchstabeninnenräume (der Punzen) wurde nachträglich im PC gemacht.

Die Zeit ist wie der Wind. Sie trägt die leichten Dinge fort und lässt die schwerwiegenden zurück. Domenìco Cieri Estrada

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