März 2019: Beschriften von Holz

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Beim Beschriften von Holz ergeben sich einige Schwierigkeiten. Je härter das Holz, desto weniger Theater hat man. Die Poren sind feiner, das Material weniger saugfähig, da franst so leicht nichts aus. Bei weichen Hölzern, wie Birke, Pappel, Fichte u.ä. bedarf es meist einer Vorbereitung mit Klarlack, Haarspray oder ähnlicher klarer Porenversiegelung. Erst dann bekommt man hier klare, scharfe Schriftzüge aufs Material. Auch Imprägniergrund hilft. Wenn gar nichts helfen mag, kan man sich mit einem Cutter oder Klinge die Schrift-Konturen vorritzen und so die Begrenzung erzwingen.

Es empfiehlt sich meist, an unauffälliger Stelle eine Probe zu machen: fasert die Schrift aus? Bekomme ich mit einer anderen Schreibflüssigkeit ein besseres Ergebnis? Tusche geht meist besser als Tinte.

Auf Leder zu schreiben ist relativ einfach, besonders Glattleder geht wunderbar. Beim Wildleder hat man eine sehr hohe Saugfähigkeit, da geht oft eine Menge Tinte ins Material, so dass es auch auf der Unterseite sichtbar werden kann. Man kann sich durch Vorkonturieren mit einem schwarzen Kugelschreiber helfen, die Konturen lassen sich schneller, zügiger füllen.

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