August 2018: Tipps und Tricks in der Kalligraphie

Dieser Beitrag sammelt einfach mal ein paar wichtige,  praktische und nützliche Tipps für die Kalligraphie.
Meine wichtigsten Vorgaben sind diese:

  • nimm dir Zeit, schönes Schreiben geht nicht schnell, mach es dir bequem.
  • sorge für einen gleichbleibenden Arbeitsplatz, hell, ruhig und geräumig soll er sein, und immer bereit für dich.
  • nutze gutes Werkzeug: antike Schreibfedern sind oft um etliches besser als heutige Ware. Pinsel dürfen nicht haaren. Tinte und Tusche aus dem Fachgeschäft.
  • sorge für gute Beleuchtung, für Rechthänder kommt sie am besten von links, damit die Hand keinen Schatten wirft. Tageslicht ist am schönsten, es gibt auch Tageslichtlampen, das ist gesünder für den Körper.
  • wasche deine Hände, damit sie sauber und fettfrei sind.
  • lege dir ein Polster unter dein Schreibpapier, ein paar Blatt Zeitung reichen.
  • ein vernünftiger Stuhl  und aufrechtes Sitzen lassen den Rücken länger durchhalten.
  • schreib so oft du kannst, und wenn es nur der Einkaufszettel ist.
  • begib dich unter andere Schreibbegeisterte! Die besten Anstöße bekommt man von Gleichgesinnten. Wenn die Zeit fehlt, suche dich durch Youtube nach Videos, die das Schreiben vorführen.
  • ein Schreibpult kann man sich relativ leicht selber bauen. Wenn man eine Glasplatte einlässt, kann man das Schreibblatt sogar von unten durchleuchten und eine Vorzeichnung sehr leicht übertragen. Zudem kann man viele praktische Aufbewahrungsbehälter und Hilfsmittel montieren.
    Ob man lieber auf dem Tisch schreibt oder auf einer (mehr oder weniger flach) geschrägten Fläche ist eigentlich Geschmackssache. Nur beim Schreiben mit der Gänsefeder braucht man ein steil geneigtes Schreibpult.

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