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Tinten und Tuschen
Die Tinte erst gibt dem Wort Gewicht

Feder und Federkiel Tinten und Tuschen Füller und Federhalter Papier und Pergament

Die Tusche von Standardgraph ist überzeugend von Strahlkraft und Schreibverhalten her.
Sie kostet 4,95 EUR pro Glas à 30 ml.

Vorrätig ist die Tusche in schwarz, orange, rot, gelb, grün, blau, violett, braun und weiß. Füllvolumen 30 ml, also ein übliches Tintenfässchen voll, mit dem man schon ganz schön lange schreiben kann.

Tinte von Standardgraph ist in den folgenden Farben vorrätig, siehe auch Abbildung rechts=>
Maisgelb, orange, krokusgelb, fliederrosa, malvenrot, mohnrot, moosgrün, farngrün, kornblumenblau, himmelblau, beerenblau, vergissmeinnicht, kohlenschwarz, und ist für Füllfederhalter geeignet! Sie kostet 4,95 EUR pro Glas à 30 ml.
Die Füllertinte ist transparent (bis auf die kohlenschwarze), die Schreiboberfläche schimmert immer durch, etwa wie man es auch von Aquarell her kennt. Die lichten, leuchtenden Farben von Standardgraph sind mir die liebsten.

Es gibt außerdem Perlmutttinten in den Farben dunkelgrün, rot, violett, dunkelblau und goldgelb. Das glitzernde Aussehen dieser Tinten wird auf dem Foto rechts nur sehr ungenügend wiedergegeben, eigentlich gar nicht ;-((
Diese Tinten erzeugen einen schimmernden Perlmutt-Effekt, was von den Feinstpartikeln zerriebener Muschelschalen erzeugt wird. Perlmutttinten sind nicht für Füllfederhalter geeignet!
Aber im Federhalter schreibt sie sich wunderbar, und ist besonders für festliche Anlässe ein tolles Mittel zum aufpeppen.

Perlmutttinten kosten 6,95 EUR pro Glas à 30 ml *.

 

Perlmuttinte - Glanz und Glamour beim schönen Schreiben

Das  ganze Tintenangebot

* Alle angegebenen Preise sind Endpreise zzgl. Liefer-/Versandkosten. Aufgrund des Kleinunternehmerstatus gem. § 19 UStG erhebe ich keine Umsatzsteuer und weise diese daher auch nicht aus. Versandkosten 4,95 EUR, ab 200 EUR frei Haus. Bestellung auf Rechnung nur im Inland. Bei Erstbestellern, die nicht im Örtlichen (www.dasoertliche.de) zu finden sind, versende ich i.d.R. nur auf Vorkasse!

Womit schreibe ich was?

Die Wahl der Schreibflüssigkeit ist immer auch abhängig von der Art der Arbeit. Für einfache Entwürfe, Übungen, Spielereien wird der Schreiberling gewöhnliche Tinte verwenden, die in allen Farben erhältlich ist, sparsam, billig und von leuchtendem Aussehen ist, aber leider nicht lichtecht. Ihr Vorteil liegt in der Verwendungsmöglichkeit im Füllfederhalter mit Breitzugfeder, wie er als Kalligrafiezubehör seit Jahren erhältlich ist. Tinte verbindet sich fest mit dem Beschreibstoff und wird von der Faser eingesaugt, was Korrekturen schwierig macht.
Lichtecht und beinahe ebenso einfach zu verwenden ist die Aquarellfarbe, eine stark pigmentierte Wasserfarbe zum Schreiben mit Feder oder Pinsel. Der typische "Aquarelleffekt", das Verlaufen der Farben ineinander, lässt sich auch wunderbar zu Grundierungseffekten nutzen. Zur Initial- und Dekormalerei sind die leuchtenden Farben ebenso geeignet. In der klassischen Buchmalerei werden aber eher mineralische Pigmente wie Lapislazuli, Persisch Rot, Ocker u.ä. eingesetzt.
Tusche wird hierzulande als fertige Flüssigkeit in verschiedenen Farben angeboten (siehe oben). Sie ist lichtecht und ziemlich wasserfest, und man sollte sie nie, niemals verschütten! Ein guter Tipp ist der Küchenschwamm, in den man sich ein passendes Loch für sein Tusche- (oder auch Tinten-)fass schneidet. So kann man den Super-GAU des Kalligraphen verhindern helfen ;-)
Die chinesische Stangentusche wird auf einem Tuschestein mit ein paar Tropfen Wasser angerieben und sofort verbraucht. Sie besteht aus feinem Russ und Gummi, Fischleim u.a. Ingredienzen, je feiner die Zutaten, desto aufwändiger verziert ist die Tuschestange, bis hin zur Einlagerung einer echten Perle ("Perlentusche"). Lichtecht und absolut beständig, allerdings feuchtigkeitsempfindlich durch das enthaltene Gummi, entfaltet die Tusche ihre gesamten Möglichkeiten besonders beim Schreiben mit dem Pinsel. Tusche wird durch das enthaltene Gummi auf dem Beschreibstoff "aufgeklebt" und verbindet sich nicht dauerhaft mit dem Material.

Eine beliebte Schreibflüssigkeit ist auch die Acrylfarbe. In knalligen Farben, gut deckend, wasserverdünnbar und schnelltrocknend, ist sie unkompliziert zu handhaben und wunderbar frei zu mischen. Ich habe gehört, in Amerika schreiben sie nur damit. Man kann sie auch in einer kleinen Farbpalette (z.B. Flaschendeckel auf eine kleine Schieferplatte geklebt) einfach dünnflüssig anrühren und Reste trocknen lassen. Wenn kein Staub drankommt, lässt sich die Farbe mit Wasser wieder anrühren.

Sepia ist ein Naturstoff, der als eigene Farbe gilt. Es ist die Blase vom Tintenfisch Sepia. Der Farbstoff ist von einem dunklem Graubraun und war schon im Altertum bekannt als Schreibflüssigkeit. Die Blase wird dem Tintenfisch entnommen und getrocknet. Danach lässt sich die Haut entfernen und der Farbstoff wird im Mörser zerstossen und mit Gummi arabicum (Mischung 3 Teile Sepia zu 1 Teil Gummi) und Quellwasser angerührt, zur Konservierung kann man noch ein paar Tropfen Nelkenöl zufügen.

Eisengallustinte gab es schon im frühen Byzanz (beschrieben von Philo von Byzanz im 3. Jhd. v. Chr.). Sie besteht aus Eisenvitriol, Gummi arabicum, Galläpfelabsud (Galläpfel sind durch die Gallwespe Cynips tinctoria verursachte Wucherungen auf Eichenblättern mit sehr hohem Gerbsäureanteil) und Wasser bzw. Wein. Bei der Verbindung dieser Stoffe geht das zweiwertige Eisen des Vitriols nach und nach in dreiwertiges Eisen über. Die Eisenteilchen sinken auf den Boden des Tintenfasses und müssen immer mal wieder aufgerührt werde. Die nochmalige Oxydation der Tinte auf dem Papier lässt die zuerst wässerig-grau und blass erscheinende Flüssigkeit tiefschwarz werden. Eisengallustinte ist 100 % lichtecht, ein Schreibstoff für die Ewigkeit. Viele alte Dokumente haben allerdings das Problem des Tintenfrasses.

Tintenfraß ist ein gravierendes Problem in Bibliotheken und Archiven. Er führt zu einen Abbau des Schriftträgers Papier oder Pergament, auf dem Eisengallustinte verschrieben wurde. Tintenfraß entsteht zum einen durch die saure Hydrolyse der Cellulose, die eine Depolymerisation des Schriftträgers und damit einen Festigkeitsschwund bewirkt. Außerdem findet eine durch Eisen-Ionen katalysierte Oxidation der Cellulose statt, die ebenfalls zum Abbau des Papiers führt. Man beobachtet zunächst eine Fluoreszenz und Verbräunung, dann eine dunkelbraune Verfärbung auf der Schriftrückseite und im finalen Stadium dieses Prozesses den Verlust durch ausbrechende Papierteile. An der Uni Münster gibt es ein "Forum Bestandserhaltung" dass sich eingehend mit der Problematik befasst.

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